Zurück zur Schule, nicht für jedes Kind
Bildung ist ein grundlegendes Menschenrecht, das in der Konvention über die Rechte des Kindes von 1989 und in der Flüchtlingskonvention von 1951 verankert ist. Sie zu verweigern, bedeutet, einem Kind die Chance zu verweigern, sich zu entwickeln, sicher zu sein und dazuzugehören. Bildung ist ein Lebenselixier. Dennoch bleibt dieses Recht für viele Flüchtlingskinder unerreichbar: 49% sind nicht zur Schule gegangen. In humanitären Krisen wird Bildung vernachlässigt. Zwischen 2010 und 2017 wurden weniger als 3% der humanitären Mittel für Bildung bereitgestellt. Und das, obwohl Bildung die Grundlage für die Verwirklichung so vieler anderer Menschenrechte ist. Um seine Rechte einzufordern, zu genießen und zu schützen - egal ob es sich um soziale, wirtschaftliche, kulturelle, politische oder bürgerliche Rechte handelt - ist Bildung ein grundlegendes Instrument. Die Schule spielt eine Schlüsselrolle für alle Aspekte der Entwicklung eines Kindes. Sie fördert nicht nur kognitive Fähigkeiten wie Lesen und Rechnen, sondern auch die soziale und emotionale Entwicklung. Das Klassenzimmer bietet Struktur, Routine und Sicherheit. Hier lernen Kinder zu kooperieren, Beziehungen aufzubauen und Selbstvertrauen zu gewinnen. Die Schule führt Kinder auch an den Sport heran. Der Sportunterricht ist mehr als eine einfache Form der Freizeitgestaltung, er bietet Kindern die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, Teamarbeit zu üben und die Freude an gemeinsamen Leistungen zu erleben. Sport fördert die Widerstandsfähigkeit und das Selbstwertgefühl.



